Werkstoff­wissenschaft

HOCH DIE TASSEN Gebrauchte Teebeutel sind Energiespeicher für Wasserstoffautos. Aus den Teeblättern werden Kohlenstoffe hergestellt, an deren Oberfläche Wasserstoff absorbiert. Dieser kann in Autos in Energie umgewandelt werden.

Teebeutel
Icon der Studienrichtung Werkstoffwissenschaft

Studiendauer

7 Semester Bachelor
4 Semester Master

Abschlüsse

BSc, Dipl.-Ing., Dr.mont.

Zulassungsfrist

ab 08.06.2020

Leisere Flugzeugturbinen, schmutzabweisende Sportschuhe, schnellere Rennskier, faltbare Displays und biokompatible Implantate in der Medizin – das alles geht auf das Konto der Werkstoffwissenschaft. Gern geschehen! Egal ob es die Steigerung der Lebensdauer von Produkten betrifft oder es die Energieeffizienz zu verbessern gilt, Werkstoffwissenschaftler*innen finden einen Weg und lösen das Problem. Kein Wunder also, dass die Entwicklung von Werkstoffen und Innovationen Hand in Hand gehen! Intelligente neue Materialien, die sie entwickeln, sorgen für die Reduktion von Emissionen im Verkehr, treiben die Elektromobilität voran und steuern somit auch dem Klimawandel gegen. Nicht selten werden unsere Materialexpert*innen dabei auch von der Natur inspiriert: Wusstest du, dass die Fibonacci-Folge nicht nur in „The Da Vinci Code“ eine Rolle spielt, sondern wirklich auch in der Wissenschaft zur Anwendung kommt?

Welche Voraussetzungen und Interessen solltest du mitbringen?

Du lässt dich gerne von der Natur zu Ideen inspirieren und interessierst dich für Technik? Das sind schon einmal sehr gute Voraussetzungen. Wenn du noch eine Portion Neugierde und Kreativität mitbringst und in dir der Entdeckergeist steckt, bist du in der Werkstoffwissenschaft ausgezeichnet aufgehoben! Also, bist du bereit, um in die Welt der Werkstoffe einzutauchen?

Icon der Studienrichtung Werkstoffwissenschaft

Was erwartet dich während deines Studiums?

Bevor es für dich tief in’s neue Material geht, erlernst du in den ersten vier Semestern erst einmal die Grundlagen. Die verschiedensten Metalle, Legierungen, Keramik und organische Werkstoffe werden in deinem Studium genauer unter die Lupe genommen – ob in der Werkstofftechnik oder der Werkstoffprüfung. Es wird dir ermöglicht, für neuartige Problemstellungen technisch-werkstoffkundliche Lösungen zu erarbeiten. Im anschließenden Masterstudium befasst du dich vertiefend mit Metallen und ihren Legierungen, Keramiken, Gläsern, Kunststoffen, Verbundwerkstoffen sowie Funktionsmaterialien. Du arbeitest mit den neuesten Untersuchungs- und Analysemethoden und kannst dich, je nach deinem Interesse,  in Richtung Werkstoffprüfung, Materialphysik, Keramik, Werkstoffe der Elektronik oder Additive Fertigung spezialisieren.

Was erwartet dich nach deinem Studium?

Als Leobener Werkstoffwissenschaftler*in entwickelst und realisierst du Werkstoffe für die Anwendungen und Herausforderungen von morgen. Seien es leichte und energiesparende Werkstoffe für die Automobilindustrie und Luftfahrt, für die schadstofffreie Energieumwandlung und -speicherung, für flexible Elektronik und Kommunikationstechnologie (Stichwort: 5G Technologie) oder für 3D gedruckte Bioimplantate. Deinem Forschungsdrang und Pioniergeist sind in der Werkstoffwissenschaft keine Grenzen gesetzt!

Kontakt

Studiengangsbeauftragter:
Univ.-Prof. Dr. Raul Bermejo Moratinos
Department für Werkstoffwissenschaft
materials@unileoben.ac.at
+43 3842 402-4100